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TGZ aktuell

16.09.2013

Bundesministerium ehrt Thüringer Netzwerk Demografie

Wie sieht der Arbeitplatz von morgen aus? Werden künftig noch mehr junge Menschen in die alten Bundesländer wegziehen, weil dort Arbeit besser bezahlt wird? Wie wird sich eine immer älter werdende Gesellschaft auf den Thüringer Arbeitsmarkt auswirken? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftig sich das Thüringer Netzwerk Demografie (TND) schon seit einigen Jahren. Nun wurde das Projekt in den Demografie-Atlas aufgenommen. Der gibt eine Übersicht von den 101 besten Ideen Deutschlands zur Lösung der demografischen Herausforderungen in der Arbeitswelt. Initiator des Wettbewerbs war das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Zuvor wurden dafür im Rahmen eines Ideenwettbewerbes vielfältige und innovative Lösungsansätze gesucht. Das Thüringer Netzwerk Demografie konnte sich in der Kategorie "Demografie-orientiertes Personal- und Organisationsmanagement" erfolgreich durchsetzen.

"Die Aufnahme in den Demografie-Atlas des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist für uns eine besondere Auszeichnung und bestätigt Thüringen als Land der demografischen Chancen uns in unserer Arbeit", so Roswitha Weitz, Geschäftsführerin des Instituts der Wirtschaft Thüringens (IWT). Ihre Kollegin Mandy Seidel, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, spricht von "jahrelanger Arbeit". Was zeichnet das Thüringer Netzwerk Demografie als innovative Lösung zur Bewältigung des demografischen Wandels aus? Es seien vielfältige Angebote, die das Netzwerk Unternehmen biete, erklärt Seidel. So wie die Tagesseminare, in denen beispielsweise altersgerechte Weiterbildung thematisiert würde. Es gäbe mehrtägige Weiterbildungen für Personalverantwortliche, in denen Handlungsfelder wie Gesundheit oder Arbeitsbestimmungen älter werdender Mitarbeiter besprochen würden. Zudem vergibt das Thüringer Netzwerk Demografie Siegel für besonders demografie-orientierte Unternehmen. Mittlerweile konnten sich 18 Thüringer Unternehmen über diese Auszeichnung freuen. Eine weitere Chance sieht das Netzwerk in Veranstaltungen an Hochschulen. "So sollen Studierende und Unternehmen zusammengebracht werden", sagt Seidel. Besonders in den strukturschwachen Gegenden Thüringens hielte man Referate und gebe Workshops. Gerade da seien Strategien zur Fachkräftesicherung besonders gefragt.

Quelle: OTZ